Konzept

Jobcoaching / chanceplus 

Peter Rüegg
Jobcoach / Sozialpädagoge 
Mitglied der Geschäftsleitung

läbeplus bietet Taglohnmitarbeitern/innen Unterstützung und Begleitung bei der Arbeit und der Stellensuche.

Unser berufserfahrene Jobcoach stellt sein Wissen und sein Kontaktnetz den Arbeitssuchenden zur Verfügung. Er pflegt aktiv Kontakte zu den Arbeitgebern und koordiniert die Zusammenarbeit mit den involvierten Ämtern.

Die arbeitsuchende Person entscheidet sich, offen, engagiert und verlässlich auf den Coaching-Prozess einzulassen. Dieser Prozess wird laufend evaluiert.

Es wird eine Standortbestimmung erstellt und daraus werden gemeinsam Ziele erarbeitet und vereinbart. Ein Coaching kann Verschiedenes bedeuten – vom gemeinsamen Sichten und Suchen von Stelleninseraten über das Besprechen und Verbessern von Bewerbungsunterlagen und Auftrittskompetenz, bis hin zum Austausch über berufliche Visionen und Möglichkeiten. Dabei soll der Kontakt zu möglichen Arbeitgebern nach Bedarf auch durch den Jobcoach gesucht werden. Die stellensuchende Person soll neue Kraft und neues Selbstvertrauen aufbauen können und konkrete Fortschritte auf dem Weg in eine stabile Arbeitssituation erleben.

Jobcoaching bietet folgende Angebote:

  • ausführliches Erstgespräch
  • die eigenen Fähigkeiten und Stärken erkennen
  • Bewerbungshilfe
  • Bewerbungstraining
  • Unterstützung in der Suche nach einer Arbeits-Praktikumsstelle
  • Begleitung eines Arbeitsverhältnisses in der Anfangsphase (3-6 Mt.)
  • Unterstützung in der Verhandlung für die Anwendung eines Teillohnkonzepts zwischen Firmen und sozialen Diensten

Oberstes Ziel ist: Der Wiedereinstieg in den primären Arbeitsmarkt

Strategie:

  • Nach dem Erstgespräch wird eine schriftliche Vereinbarung getroffen
  • Dauer des Jobcoaching: in der Regel 6 Monate mit der Möglichkeit der Verlängerung oder des Ausstiegs
  • Rhythmus: Termine in der Regel 14-täglich oder nach Vereinbarung
  • Die Ressourcen des Klienten werden mit einbezogen, Aufträge werden erteilt und deren Umsetzung erwartet
  • Evaluation laufend, grössere Evaluation nach 3 Monaten
  • Erfahrungen der Arbeitspraxis bei läbeplus werden in den Prozess einfliessen.

Finanzierung:

  • Ein Termin kostet den Klienten, der oder die bei läbeplus arbeitet Fr. 50.–
  • Dieser Betrag wird durch Arbeit bei läbeplus abgegolten
  • Wird das Coaching eines Klienten durch staatliche Ämter bezahlt, stellt läbeplus für drei Monate Rechnung im Voraus.
  • Klienten, die nicht bei läbeplus arbeiten, bezahlen pro Termin Fr. 75.–
  • läbeplus stellt bei Stiftungen und Privatpersonen Anträge für Spenden um das Defizit zu decken


Einkauf Jobcoaching durch Ämter oder Arbeitslosen-Organisationen

Die Leistungen des Jobcoaching für einen Klienten können durch das Amt für Flüchtlinge, durch Sozialämter oder durch die RAV-Stellen eingekauft werden. Dies beruht auf einer Vereinbarung mit der zuständigen Amtsstelle, dem Klienten und läbeplus.

St. Gallen, 06.01.2020